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05.05.2021

Earth Overshoot Day Deutschland

Am 5. Mai ist deutscher Earth Overshoot Day. An diesem Tag sind rechnerisch die Ressourcen aufgebraucht, die sich in einem Jahr regenerieren. Wir wirtschaften dann auf Kosten unserer Lebensgrundlagen und...   mehr


29.04.2021, 14:52

Wir haben die Klimaklage gegen die Bundesregierung gewonnen!

Heute hat das Bundesverfassungsgericht geurteilt, dass das Klimaschutzgesetz der Bundesregierung nicht ausreicht. Die Grundrechte der Kläger:innen werden damit nicht geschützt. Geklagt hatten junge Menschen...   mehr


26.04.2021

Klimaneutralität 2030 in Lemgo

Wir haben einen Antrag gestellt, damit auch unsere Stadt zur Einhaltung des Pariser Klimaabkommens und zu einer lebenswerten Zukunft beiträgt. Am 26.04 stellen wir diesen im Haupt- und Finanzausschuss dem...   mehr




Liebe Commerzbank, #keineKohlefürdieKohle - 14.05.21

Heute haben wir erfolgreich in 50 Städten gestreikt und die Commerzbank mit ihrem klimaschädlichen Verhalten konfrontiert, auch in Lemgo!

Denn die #KohleCommerzbank ist die größte deutsche Kreditgeberin der globalen Kohleindustrie.

Seit dem Pariser Klimaabkommen, zu dem sich die Bank übrigens bekennt, hat die #KohleCommerzbank anstatt gemäß ihres Bekenntnis zu verhalten, ihre Investitionen in Fossile Energieträger verdoppelt.

Mehr Infos:
https://fridaysforfuture.de/kohlecommerzbank/

Wir fordern #keinekohlefürdiekohle, dass bedeutet:

Kein Unternehmen wird finanziert, das

  • 👉 einen Unternehmensumsatz mit ≥20% mit Kohle hat
  • 👉 einen Kohleanteil an der Energieerzeugung von ≥20% hat

Kein Unternehmen wird finanziert, das

  • 👉 10 Millionen Tonnen oder mehr an thermischer Kohle produziert 1 Vermögenswerte, die dauerhaft von Wertverlusten bis hin zum Totalverlust gekennzeichnet sind, werden Stranded Assets genannt. In unserem Fall betrifft das vor allem die nicht mehr zukunftsfähigen Wege der Energieerzeugung, also zum Beispiel Kohlekraftwerke
  • 👉 5 Gigawatt oder mehr Kohlekapazität hat

Erweiterung/Expansion Kriterium:

Kein Unternehmen wird finanziert, das

  • 👉 neue Kohleminen plant/baut
  • 👉 neue Kohlekraftwerke plant/baut
  • 👉 neue Kohle-Infrastruktur bereitstellt
  • 👉 neue Erdölförderungsanlagen plant/baut
  • 👉 neue Erdölraffinerien plant/baut
  • 👉 neue Erdöl-Infrastruktur bereitstellt
  • 👉 neue Erdgasförderungsanlagen plant/baut
  • 👉 neue Erdgaskraftwerke plant/baut
  • 👉 neue Erdgas-Infrastruktur bereitstellt

Fotos: Timo Schäferkordt

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Wir haben die Klimaklage gewonnen!

Die gemeinsame Klage gegen die Bundesregierung von vielen NGOs und FFF ist gerade erfolgreich durchgekommen!

Das Bundesverfassungsgericht hat beschlossen, dass das Klimagesetz (Klimapäckchen) unvereinbar mit Grundgesetz ist und erkennt an, dass es für zukünftige Generationen wichtig ist, 1,5-Grad-Politik zu machen.
 
Das war nur durch alle Menschen auf unseren Demos und im Netz über die letzten 2 Jahre möglich! Danke!
Gleichzeitig bedeutet diese Entscheidung natürlich, dass wir jetzt noch härter kämpfen müssen, um konsequente Klimapolitik Realität zu machen - möglich ist es!

Mehr Infos: Es wurde festgestellt, dass die Generationen gleichberechtigt sind. Klimapolitik, die die Freiheiten von heutigen Generationen schützt, aber eben künftige Generationen einschränkt, ist nicht rechtens. Demnach verstoßen Teile des Klimagesetzes gegen Art 20a und 2 des Grundgesetzes.


https://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundesverfassungsgericht-deutsches-klimaschutzgesetz-in-teilen-verfassungswidrig-a-141ff3a9-da38-4d46-b9ce-eda97b9dc4bb

https://www.tagesschau.de/inland/urteil-klimaschutzgesetz-101.html

Bidens Climate Summit

 Vom 22. bis zum 23. April läd US-Präsident Joe Biden zum Leaders Summit on Climate ein. Einer digitalen Klima-Konferenz, an der 40 Staats- und Regierungschef*innen teilnehmen.

Wir fordern:

1. Stoppt Subventionen für fossile Energieträger

2. Stoppt die Ausbeutung unseres Planeten, besoders der MAPA (Most Affected People and Areas; die Menschen und Regionen, die am meisten vom Klimawandel und seinen folgen betroffen sind)

3. Erstellt Fahrpläne und Meilensteine um netto Null zu erreichen und erarbeitet ein verpflichtendes CO2-Budget welches Gleicheit und Gerechtigkeit mit einschließt.

MAPA- Aktivist*innen von Fridays for Future haben dazu eine Pedition geschrieben:


In Lemgo:

Auch in Lemgo haben wir darauf aufmerksam gemacht.

Am 22. und 23. April standen wir von morgens bis abends mit Stellwänden und Plakaten auf dem Marktplatz.

Wir haben auch Lemgos Verantwortung zum Einhalten der 1,5-Grad-Grenze beleuchtet und unseren Antrag zu Klimaneutralität 2030 für Lemgo vorgestellt.

Am Montag (26.4.) werden wir diesen übrigens im Haupt- und Finanzausschuss vorstellen.

Keine leeren Versprechen mehr - Globaler Klimastreik am 19.03

Unter dem Motto “No More Empty Promises” streikten wir von Fridays for Future am 19. März global in über 800 Städten, deutschlandweit in Städten 270.

Auch in Lemgo haben wir demonstriert. Weil wir niemanden gefährden wollten, haben wir, vom Orga-Team, an 13 verschiedenen Orten in Lemgo und um Lemgo herum Sammelboxen aufgestellt. Und Ihr habt viele viele Handumrisse, Plakate und Bilder abgegeben. Ein paar der Hände könnt in den Fotos weiter unten sehen. All eure bunten Hände und Plakate haben wir dann an vier großen Bauzäunen befestigt und diese mit auf den Marktplatz genommen. Eine Woche lang standen wir von morgens bis abends, jeden Tag (bis auf Sonntag) mit Euren Werken in der Stadt und haben eure Handzeichen und Forderungen sichtbar gemacht.


Mit solchen Aktionen fordern wir die Politiker*innen auf sich endlich an Ihre Versprechen zu halten.

Vor 5 Jahren wurde das Pariser Klimaabkommen beschlossen und die Regierungschef*innen, versprachen die Erderwärmung auf 2 Grad, möglichst 1,5 Grad zu begrenzen. Vor 3 Jahren erschien der alarmierenden IPCC-Sonderbericht, welcher die Folgen einer Erderwärung von 1,5 Grad erforschte und klar stellte wie existentiell die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels ist. Vor 2 Jahren fingen wir Schüler*innen an zu protestieren und unsere Zukunft einzufordern. Doch immer noch geben Politiker*innen nur leere Versprechen für die ferne Zukunft, ohne die Schritte dorthin zu ergreifen. Wir wollen sie an ihren Taten messen, nicht an ihren Worten. Für uns ist klar, das 1,5 Grad-Ziel muss eingehalten werden, auch in Lemgo. Deshalb stellen wir auch am 26. April einen Antrag an den Stadtrat, zur Überarbeitung des Klimaschutzkonzeptes Lemgo hinsichtlich einer Klimaneutralität 2030. Später dazu mehr ;).

Wie wir bei unserer etwas anderen Demonstration gemerkt haben, ist Klimagerechtigkeit schon in der Köpfen der Menschen verankert. Jetzt fehlt sie nur noch in den Händen der Entscheidungstragenden.

Was uns die Aktion noch verdeutlicht hat: Zusammen können wir viel bewegen!

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Unsere Stellungnahme zum Neubau der B 238 - Ortsumgehung Lemgo

Im Folgenden werden wir, Fridays for Future Lemgo, uns zur geplanten Nordumgehung positionieren. Wir als Fridays for Future vertreten vor allem die junge Generation. Die Generation, die der Klimawandel am stärksten betrifft. Aus folgenden Gründen lehnen wir den Neubau der B 238 (Ortsumgehung Lemgo) ab.  

   In ihrem Buch Warum nur ein Green New Deal unseren Planeten retten kann” schreibt Naomi Klein: In normalen Zeiten, wenn kein Notstand herrscht, sind die Fähigkeiten des Menschlichen Geistes, Rechtfertigung zu suchen, Dinge auszublenden und sich ablenken zu lassen, extrem wichtig. Sie helfen uns durch den Tag zu kommen. (...) In Hinblick auf den realen Klimazusammenbruch führen diese EIgenschaften jedoch zu unserem kollektiven Untergang. Sie beruhigen uns wo wir keineswegs beruhigt seien sollten. Sie lenken uns ab wo wir uns auf die Sache konzentrieren sollten. Und sie beschwichtigen unser Gewissen, wo es Alarm schlagen sollte.”  

Wir können nicht einfach so weitermachen als ob alles normal ist, wenn doch das Normale unmittelbar in die Katastrophe führte. Das bedeutet, dass Pläne, die früher einmal gemacht wurden, infrage gestellt und an Krisensituationen angepasst oder abgesagt werden müssen.

Vor allem solche, die über 55 Jahre alt sind. Die Nordumgehung, welche im Jahr 1965 geplant wurde, ist eines dieser Projekte, die angesichts der Klimakrise zurückgezogen werden müssen.  Auf Grundlage des Umweltgutachtens des Sachverständigenrats für Umwelt, (welches die existentielle Notwendigkeit der Einhaltung der 1,5 Grad-Grenze beleuchtet) und der Studie des Wuppertaler Instituts für Klima, Umwelt und Energie „[...] zu einem Beitrag Deutschlands zur Einhaltung der 1,5-°C-Grenze[...]”, wird klar, dass die Nordumgehung sich dieser 1,5°C-Grenze entgegensetzt. Letztere Studie errechnet aus dem nationalen CO2-Budget, dass Deutschland, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, bis 2035 klimaneutral sein muss. Dieses, so erläutert die Studie, ist jedoch nicht ohne eine Verkehrs- und Mobilitätswende möglich. Der Autoverkehr muss bis 2035 halbiert, parallel die Kapazität des öffentlichen Verkehrs verdoppelt, sowie der Lkw-Verkehr bis 2035 zu 30% auf die Bahn verlagert werden.  

Die Nordumgehung verhindert dies eher. Neue Straßen ziehen neuen Verkehr an, welcher der Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze nur einen Stein in den Weg legt.  

Das Problem der Belastung der Innenstadt löst dieses Projekt auch nicht. Die Entlastung liegt bei unter 50% und ist somit unmerklich. Auch die Lärmbelastung wird nicht merklich verringert werden. Außerdem würde durch die Nordumgehung mehr Fläche versiegelt werden.

Des Weiteren wird der Aspekt der Biodiversität in diesem Bauprojekt aus den 60er Jahren nicht bedacht. Ökosysteme wie das Ilsetal werden immer seltener. Die Zerstörung solcher ist gerade auch in Anbetracht des 6. Massenaussterbens, in dem wir uns gerade befinden, unverantwortlich und leichtsinnig.  

Investitionen wie die Nordumgehung sind folglich überholt und sollten deshalb nicht gebaut werden.

Auch wenn die Nordumgehung 1965 nach einer sinnvollen Maßnahme klang, ist sie im heutigen Kontext der Klimakrise nur destruktiv und veraltet.  

Mittlerweile müsste allen klar sein, dass der Klimawandel die größte Bedrohung ist, welche der Menschheit jemals begegnete. Eine Bedrohung, die der Kreis Lippe am 07.10.2019 auch als solche anerkannt hat, in dem er den Klimanotstand ausgerufen hat. Der Kreis Lippe hat sich so das Ziel gesetzt, in jeder einzelnen Entscheidung und vor allem in klimarelevanten wie der Nordumgehung, diese auf ihre Auswirkung auf das Klima zu überdenken.

Mit Blick auf diesen Ausruf wäre die Durchführung der Nordumgehung enttäuschend. Es würde uns erneut vor Augen führen, wie Politiker*innen ihre eigenen Versprechen nicht einhalten und das Vertrauen der Bevölkerung missbrauchen. Wir appellieren an die Bezirksregierung Detmold hinsichtlich dieser Tatsachen mit Nachdruck, von dem Neubau der B238 als Nordumgehung für Lemgo abzusehen.

Standorte der Sammelboxen

Heute haben wir die ersten "Hände hoch für's Klima"-Sammelboxen aufgestellt. Hier stehen sie:

Lemgo:

📌Kirche Brake (Residenzstraße 6; So 10:00-16:00 Uhr; Do 15.00-17.00 Uhr
📌Kirche St. Marien (Stiftstraße 3; Di-So 08:00 - 16:00 Uhr)
📌Kirche St. Nicolai (Papenstraße 15; Di-So 09:00 - 18:00 Uhr)
📌REWE am Entrupperweg (Entruper Weg 63; Mo-Sa 07:00 - 22:00 Uhr)
📌Unverpacktladen "Stückweise" (Mittelstraße 92; Mo-Fr 10:00–18:00 Uhr; Sa 10:00–15:00 Uhr)

📌Bäckerei Eikmeier (Papenstraße 31; Mo-Fr 07:30–13:00,15:00–18:00 Uhr; Sa 07:00–14:30 Uhr)

📌Combi (Liebigstraße 4; Mo-Sa 07:00-21:00 Uhr)
📌Combi (Hamelner Str. 61-63; Mo-Sa 08:00-21:00 Uhr)

📌 Marianne Weber Gymnasium (Franz-Liszt-Straße 34 Lemgo; zu den normalen Unterrichtszeiten)

📌AWO Kastanienhaus am Wall (Kastanienwall 7 – 9; Di-Sa 13.00-14.00 Uhr)

Dörentrup:

📌 Kirche in Spork (Mittelstraße 42; rund um die Uhr)
📌Rathaus Dörentrup (Poststraße 11; Vormittags)

Barntrup:

📌 Gymnasium Barntrup (Große Twete 5 Barntrup; zu den normalen Unterrichtszeiten)

 

Hier eine Google Maps Liste, auf der alle Sammelboxstandorte vermekt sind: https://goo.gl/maps/be73CpGosXT25Zcb6

Das Basteln kann also beginnen!

 

6. Globaler Klimastreik am 19. März

So wird's coronakonform funktionieren: 

Am 19.03 ist es wieder so weit! Menschen aus allen Ecken und Winkeln der Welt werden laut und demonstrieren coronakonform für Klimagerechtigkeit, also eine sozial gerechte Klimapolitik die die Krisen anpackt anstatt sich hinter leere Versprechen für die ferne Zukunft zu verstecken. Dementsprechend lautet das globale Motto für diesen Tag auch #nomoreemptypromises, oder auf deutsch keine leeren Versprechen mehr.  

Auch wir von Fridays for Future Lemgo wieder rufen zur Demonstration auf. Jedoch stecken wir gerade in einer Pandemie und können uns auf Grund des Infektionsrisikos nicht zu einer klassischen Demonstration treffen.

Aber wir haben eine Lösung gefunden!  Unsere etwas andere Demonstration sieht so aus:

Bis zum 18.03 sammeln wir, nach dem Motto „Hände hoch für’s Klima“, Handabdrücke und Umrisse, Plakate und Bilder. Mit ihnen werden wir am 19. März die Innenstadt dekorieren.

Auf den Händen und Plakaten können Sprüche wie „Hand in Hand für Klimagerechtigkeit“, „Legt die Hände nicht in den Schoß“ oder „Klimawandel, es ist Zeit zu handeln“ stehen, die Sprüche müssen jedoch nicht Hand-bezogen sein ;).

Die fertigen Handumrisse, Plakate und Bilder werden in den zentralen Sammelboxen gesammelt. Diese Boxen stehen unter anderem in der St. Marien Kirche (Di-So 08:00 bis 16:00 Uhr) oder in der St. Nicolai Kirche (Di-So 09:00 bis 18:00 Uhr) in Lemgo.

Weitere Sammelboxstandorte folgen noch.


Falls ihr noch Fragen oder Anregungen habt schreibt uns gerne eine Email oder über unsere Social Media Kanäle. Wenn gerne bei der Organisation, dem Aufhängen oder dem bekannt machen der Aktion helfen wollt, schreibt uns gerne:).

Zusammen fordern wir „Keine leeren Versprechen mehr!“ und setzt am 19.03 viele, viele Handzeichen fürs Klima!

Den Flyer könnt ihr gerne weiterleiten, damit wir möglichst viele Menschen erreichen können.


Hier noch ein paar Materialen:

Hand-Vorlage
Hier ist noch eine Hand-Vorlage, falls ihr die braucht.
BIGG-Hand-180-hoch.pdf (3.44KB)
Hand-Vorlage
Hier ist noch eine Hand-Vorlage, falls ihr die braucht.
BIGG-Hand-180-hoch.pdf (3.44KB)
Hände hoch für's Klima Anleitung
Und hier noch einmal die Flyer-Anleitung im Pdf-Format.
02 Blau und Grün Illustriert Umwelt Schutz Poster (1)_1.jpg (732.5KB)
Hände hoch für's Klima Anleitung
Und hier noch einmal die Flyer-Anleitung im Pdf-Format.
02 Blau und Grün Illustriert Umwelt Schutz Poster (1)_1.jpg (732.5KB)


Online-ESG Abend, Wir berichten von unserem Engagement

Diesen Sonntag (26.02) sprechen wir von Fridays for Future  in der Evangelischen Studierenden Gemeinde (oder kurz ESG) über Zoom.
 Wir werden über die Dinge reden, die bei uns gerade so laufen und auch unsere Aktion für den 19.03 vorstellen.
 Um 20.00 Uhr geht's los.
Den Link könnt ihr über esg@lippische-landeskirche.de oder über WhatsApp (0171 5330602) erhalten, ihr könnt auch uns von fff direkt anschreiben.
Wir freuen uns auf euch !

#onebillionrising

Wir sind dabei #onebillionrising
und stehen auf, für Gleichberechtigung, Chancengleichheit und Menschenrechte deren Problematik  maßgeblich durch den Klimawandel verschärft wird.
Klima-Krise und Soziale Gerechtigkeits-Krisen dürfen nicht hingenommen werden.

Wir stehen auf für #climatejusticenow , #noclimatejusticewithoutgenderjustice.Es besteht ein deutlicher Zusammenhang zwischen Klimawandel und Sozialer- aber auch Geschlechter-Gerechtigkeit, lest gerne mehr dazu in diesem Artikel:
https://dgvn.de/meldung/klimagerechtigkeit-und-geschlecht-warum-frauen-besonders-anfaellig-fuer-klimawandel-naturkatastroph/

In Lemgo, wurde diese Aktion von der AWO organisiert, mehr Informationen dazu findet ihr hier: https://www.awo-lemgo.de/one-billion-rising/ .

#PipelineindieKrise - Aktionen am 22.01.2021

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Am Freitag, den 22. Januar 2021 fanden in vielen deutschen Städten Fridays for Future-Aktionen unter dem Motto "Gas ist keine Brückentechnologie!" statt. Die Klimaaktivist:innen kritisieren insbesondere die von der Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern gegründete „Stiftung Klima- und Umweltschutz MV“ zum Ausbau der Gas-Pipeline Nord Stream 2.  

Die Aktionen beschränkten sich auf Corona-konforme Fotoaktionen, Bannerdrops an Brücken und Posts in den Sozialen Medien unter dem Hashtag #mitvollGasindieKrise. Auch in Lemgo ließen Aktivist;innen einen solchen Banner von der Brücke an der Breiten Straße hinunter.

Diese Brücke führt ins nichts.", sagt Mareike, eine Fridays for Future-Aktivistin aus Lemgo,"Wenn wir weiterhin in fossile Energie-Projekte, wie die Gas-Pipeline Nord Stream 2 investieren, verbauen wir uns unserer eigenen Klimaschutzziele, wie das Einhalten der 1,5-Grad-Grenze.“.

Die sogenannte “Stiftung Klima- und Umweltschutz MV” wurde am 07.01.2021 vom Landtag Mecklenburg- Vorpommerns beschlossen. Haupteigentümer der Stiftung ist der Konzern Gazprom selbst. Trotz ersten Aktionen Fridays for Futures, in den letzten Wochen, wurde der sofortige Weiterbau der Pipeline Nord Stream 2 beschlossen.

Verschiedene Studien, ua. vom DIW, zeigen, dass “Nord Stream 2” und auch Erdgas allgemein als sogenannte Brückentechnologie nicht notwendig sind, um den Energiebedarf Europas zu decken. Die Auswirkung, die Gas auf das Klima hat, wurde in einigen Studien insgesamt schlechter bewertet als die von Kohle. Häufig wird bei der Förderung und beim Transport Methan freigesetzt, das eine 34 bis 86 Mal höhere Treibhauswirkung als CO2 hat.

Die Gas-Pipeline Nord Stream 2 ist eine Investition in fossile Infrastruktur und somit eine Investition ins Gestern“ ergänzt Naomi aus der Fridays for Future Ortsgruppe in Lemgo.

Der nächste globale Streik ist am 19.03

Am 19.03.2021 ruft Fridays for Future unter dem Motto #NoMoreEmptyPromises weltweit zu Aktionen auf. Damit fordert die Bewegung erneut internationale Klimagerechtigkeit und die Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze. Nun fordert Fridays for Future mit Hinblick auf mehrere Landtagswahlen und die Bundestagswahl sofortige Maßnahmen von der Politik, die Emissionen zu senken.

Auf Grund der aktuellen Coronasituation werden gerade bewegungsintern coronakonforme Protestmöglichkeiten entwickelt. Auch in Lemgo.

 Jahresrückblick 2020

Liebe Aktivisti,
Ein aktivistisch spannendes, vielseitiges und arbeitsintensives Jahr geht zu Ende. Und trotz Pandemie und zu wenig Klimaschutzmaßnahmen, war 2020 trotz allem ein Erfolg.  Denn Klima ist immer noch Top-Thema.    

Deshalb haben wir jetzt einen kleinen (stark zusammengefassten) Jahresrückblick für euch:

Januar:

  • 70.000 Unterschriften gegen Siemens’ Kohleminen-Beteiligung

Februar:

  • Bürgerschaftswahl Hamburg wurde zur Klimawahl, viele Zehntausend streiken mit Greta  

  • FFF solidarisiert sich mit Hanau

März:

  • mit #WirBildenZukunft organiseren wir in kürzester Zeit ein Vollzeit-Klimabildunsprogramm auf Youtube mit millionen Klicks - auch international  

April:

  • #netzstreikfürsklima: Coronakonforme Proteste im Internet

  • Deutschlands größter Digitalsteik mit rund 200.000 Teilnehmer:innen  

Juni:

  • Solidarisierung mit Black Lives Matter

  • Wir verhindern Abwrackprämie

Juli:

  • Klimacamps deutschlandweit

August:

  • Verdi -Streiks - Tarifverhandlungen - Bündnisse  

September:

  • Globaler Klimastreik mit 200.000 Teilnehmer:innen in Deutschland

Oktober:

  • Danni-Konflikt wird zu Bundesweiter Debatte um 1,5 Grad & Mobilitätswende

November:

  • Grüne beschließen auf Druck hin 1,5 Grad Politik

Dezember:

  • Pariser Klimaschutzabkommen wird 5 Jahre alt, weltweit Aktionen zu #fight1point5

  • EU erhöht Klimaziele

Wir sagen: danke an die vielen mutigen Aktivist*innen, die in den vergangenen zwei Jahren für unsere gemeinsame Zukunft laut geworden sind! Ihr seid der Wahnsinn!   

Zusammen machen wir 2021 zu dem Jahr, in dem die Politik das 1,5°C-Limit ernstnehmen muss. Aber dafür brauchen wir ALLE! Das heißt: wir brauchen genau DICH!   

"Knuspern für's Klima"

Auf unserer letzten Demo, am 25.09, haben wir Spenden für das Crowdfunding-Projekt des Unverpacktladens „Stückweise“ gesammelt. Wir haben über 250 Euro zusammen bekommen (Danke an alle, die Gespendet haben!)! Seit dem 2. Dezember 2020 hat der Unverpacktladen nun geöffnet und aufgrund der hohen Spendensumme durften wir eine Zapfsäule benennen.  


Zur Auswahl standen Nudel-, Nuss- und Müsli-Zapfsäulen. Also haben wir via Instagram abstimmen lassen und ihr habt euch für die Müsli-Zapfsäulen entschieden. Daraufhin haben wir ganz viele tolle Namensvorschläge erhalten, wie „Flakes for future“, „Lemgoer Freitags-Müsli“ oder „Aktivisti Aktivator“. Nach weiteren Abstimmung stand der Name unsere Müsli-Zapfsäule fest: „Knuspern für’s Klima“.


Wer die Zapfsäule bewundern will, oder unverpackt, nachhaltig einkaufen möchte, kann dies nun in der Mittelstraße 92 tun.  

Fight1point5 - Aktion am 11.12

Anlässlich des fünf jährigen Bestehens des Pariser Klimaabkommens fanden am 11. Dezember weltweit Fridays For Future Aktionen statt, online wie auch offline.   

Unter dem Motto #FightFor1Point5 organisierten auch wir, Fridays for Future Lemgo, am 11.12.20 eine Aktion. Mit Informations-Plakaten und einer an eine Leinwand projizierten Emissions-Uhr machten wir am Freitag auf das Pariser Klimaabkommen und die Notwendigkeit seiner Einhaltung aufmerksam. Ganz nach dem Motte #fighteverycrisis waren Masken und die Einhaltung des Mindestabstands Pflicht.

Im Fokus der Aktionen stand insbesondere die enormen Effekte die der Klimawandel schon jetzt auf Menschen und Regionen hat.

Im Sonderbericht 2018 des Weltklimarats wird deutlich gezeigt, was für ein großer Unterschied zwischen einer Erderwärmung von 2 und 1,5-Grad liegt und das nur maximal 1,5 Grad die Lebensgrundlagen von Millionen Menschen sichern kann. An jeder emetierten Tonne Treibhausgas hängen unzählige Lebensgrundlagen von Menschen.

Demnach fordern wir die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels und eine Klimapolitik, die die bereits heute am stärksten von der Klimakrise betroffenen Regionen und Menschen in den Vordergrund rückt.

„Meine Heimat, die Phillipinen, wurden von Taifun nach Taifun getroffen. Der Kampf für 1,5 Grad ist existenziell für mein Überleben hier und das so vieler Menschen im globalen Süden. Wir wurden unterdrückt und igoniert, aber wir werden niemals aufgeben. Menschen auf der ganzen Welt geben das Versprechen, weiter für die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels zu kämpfen, denn in den nächsten fünf Jahre muss sich so vieles ändern. Die nächsten fünf Jahre dürfen klimapolitisch nicht so aussehen wie die vergangenen fünf Jahre“, sagt Mitzi Jonelle Tan, Aktivistin von den Phillipinen.

Mehr zum Anlass der Aktionen

Anlass der Proteste ist das fünfjährige Bestehen des Pariser Klimaabkommen am 12.12.2020. An diesem Tag 2015 unterzeichneten 195 Staaten in Paris das größte bisherige Klimaabkommen. Mit dem Abkommen verpflichten sich die Staaten die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad, wenn möglich 1,5 Grad zu begrenzen, um unumkehrbare Effekte durch das Überschreiten sogenannter "Kipppunkte" im Klimasysten sicher zu verhindern. Im Rahmen dessen stellem die Staaten ihre Klimaziele vor, die alle fünf Jahre überprüft werden. Auch 2020 hielten nur wenige Länder ihre selbst festgelegten, oftmals unzureichenden Reduktionsziele ein.

Gleichzeitig berät der Europäische Rat am 11. Dezember über das neue CO2-Reduktionsziel der Europäischen Union bis 2030. Dieser sieht eine Reduktion von 50-55% vor. Das Europäische Parlament hatte sich zuletzt im Oktober für ein Reduktionsziel in der Höhe von 60% ausgesprochen.

Schon seit der Gründung setzt die Fridays for Future Bewegung sich für Klimagerechtigkeit und für die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels ein. In Deutschland fordern wir u.a. Klimaneutralität bis 2035 sowie einen beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien mit vollständig klimaneutraler Energieversorgung ab 2035.

Ich habe keine Hoffnungen mehr in unsere Regierungen, deren Ignoranz für die Bedürfnisse der Menschen uns wieder und wieder in Gefahr bringt. Meine einzige Hoffnung liegt bei der Jugend: Wir werden uns zusammenschließen und eine gerechte und lebenswerte Zukunft erkämpfen", erklärt Disha Ravi aus Indien.


Lieber Wald - Klimakrise und Waldsterben 2020

5. Globalen Klimastreik

Am 25.09.2020

Wer in diesen Tagen  auf den Stadtwald blickt merkt: auch in unserem heilen Lemgo ist der Klimawandel angekommen. Unserer Stadt stehen entscheidende Jahre bevor: Werden wir es schaffen den ÖPNV auszubauen? Können wir als Stadt die Pariser Klimaziele und vor allem das selbst gesetzte Klimakonzept umsetzen? Wird der Stadtwald wiederaufgeforstet und vor allem resilienter bepflanzt werden können?

Im Bewusstsein dieser Fragen und um das öffentliche Bewusstsein auf sie zu lenken versammelten wir uns am 25.09.2020 zu unserem 5. Globalen Klimastreik.

Trotz langer Corona-pause erschienen laut Polizeiangaben  ganze 200 Menschen. Die Stimmung  ließ sich ebenfalls nicht  von den Abständen aufhalten und so wurden die Redebeiträge eingebettet in Rufe wie „wir sind hier wir sind laut weil ihr uns die Zukunft klaut“ ; „wie wollen wir den ÖPNV?- umweltfreundlich und für lau!“ ; „Menschen und Umwelt sind kein Kapital Klimaschutz ist unsre Wahl!“ oder „Hoch mit dem Klimaschutz runter mit der Kohle".

Das Programm machte aufmerksam auf viele verschiedene Aspekte des Klimawandels:

Los ging es mit Farhad der über die allgemeine Situation und Unerträglichkeit der Ungerechtigkeit in der Welt und gerade die neue durch den Klimawandel ausgelösten Diskrepanzen sprach. Wir dürfen nicht aufgeben, und müssen gemeinsam kämpfen auch für Jene die am meisten betroffen sind aber in ihren Heimatländern nicht gehört, oder sogar unterdrückt  werden. So wie etwa „Mitzi"  die philippinische  Klimaaktivistin die von symbolischer Klimapolitik für den Tourismus und die mittlerweile legalisierte  Unterdrückung von Klimaaktivisten sprach. Ihre Rede, orginal abgespielt auf unserem Marktplatz, würde unterbrochen von den deutschen Übersetzungen (gelesen von Svenja) .

Von der weltweiten Ebene kamen wir anschließend auf die Frage des persönlichen Handelns zu sprechen: Möglichkeiten selbst in Sachen Klimaschutz aktiv zu werden gibt es bekanntlich viele: selbst in der Lebensweise zu ändern wozu uns das von Lia und Luis gespielte Lied „man in the mirror" aufrief und einlud gegen eine Seedbomb zur Stadtbegrünung eine Spende für das Crowdfundingprojekt des Unverpacktladens Detmold, welcher auch in Lemgo eine Filiale eröffnen will, zu geben. Die zweite Ebene betrifft aber eben auch das politische Handeln: Die Verantwortung für ihre Zukunft stellte eine Vierergruppe unserer Jüngsten in einem rührenden Gedicht ausdrücklich dar, woraufhin wir Teenager representiert von Anne mit unseren Forderungen an Lemgo und den eingeladenen Bürgermeister Herrn Baier (leider ist er unserer öffentlichen Einladung nicht gefolgt, allerdings werden wir ihm unsere Forderungen zukommen lassen) präsentierten.

Johann stellvertretend für den Land- und Forstwirt stellte abschließend nocheinmal dessen Rede und Zusammenfassung der aktuell auch lokal hochdramatischen Situation für Natur und Bewirtschaftet dar. Nach einigen letzten Demosprüchen schwärmten  die Demonstranten zur Kreidemalaktion in die Mittelstraße aus.

Ein voller Erfolg, nicht nur für den Unverpacktladen den wir dank fleißiger Spenden mit 450€ unterstützen dürfen!!!

FFF Lemgo veranstaltet nächste Demonstration am 29.11. 


Nach den desaströsen Ergebnissen des Klimakabinetts und kurz vor Beginn der UN Klimakonferenz (COP25) findet am 29.11. der nächste globale Streik von Fridays for Future statt. Auch die Organisationsgruppe Lemgo ist wieder dabei.

Wie gewohnt starten wir um 12:30 Uhr auf dem Marktplatz und werden auch dieses mal wieder durch die Mittelstraße ziehen. Weitere Informationen gibt es auf unseren Social Media Accounts und später auf dieser Website. Fragen und Anregungen können uns per E-Mail an demo@fff-lemgo.de, per Instagram DM, oder als Privatnachricht auf WhatsApp zugesendet werden.


3. Globaler Streik

In Lemgo haben sich Hunderte Schüler, Eltern und auch viele ältere Lipper auf dem Marktplatz versammelt. Reden werden gehalten, Protestschilder in die Höhe gehalten. Überall verlaufen die Demonstrationen friedlich. Viele Banner sind zu sehen gewesen mit Parolen wie "Unsere Zukunft schmilzt mit", "Kurzstreckenflüge nur für Insekten", "Weniger ist mehr für Mensch und Natur", "Klima retten, Überbevölkerung stoppen" oder auch ganz praktischen Forderung nach einem kostenlosen ÖPNV.

Der Demonstrationszug setzte sich nach ein paar Worten der Organisatoren durch die Mittelstraße Richtung Lippegarten in Bewegung. Dabei waren nicht nur jede Menge Trillerpfeifen zu höhen, die Demonstranten skandierten "Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr unsere Zukunft klaut" oder "Hoch mit dem Klimaschutz, runter mit der Kohle". Zurück auf dem Marktplatz waren Reden zu hören, unter anderem von den Aktivisten und Schülern.

Quelle: https://www.lz.de/lippe/kreis_lippe/22566861_Klimastreik-Tausende-Lipper-auf-den-Strassen-in-Lemgo-und-Detmold.html


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FridaysForFuture Lemgo
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